StartseiteDie KünstlerKunststadt Düsseldorf

Hauptstadt der Künstler und Museen

So viel Kunst pro Kopf, so viele Museen pro Einwohner gibt es nirgendwo: Doch nicht die Quantität zählt, sondern die Qualität der Häuser und der von ihnen präsentierten Ausstellungen.

Von der Kunst, mit der Kunst zu leben. Die Szene rund um Akademie.
Die Landeshauptstadt ist verliebt in Kunst- und Kultur, in High und Low. Hier bezahlen junge Malertalente noch in Bildern statt in Barem. Kunst und Kultur gehören zum guten Ton in einer Stadt, denn nirgendwo leben durchschnittlich so viele Künstler. Der hohe Kulturquotient der Düsseldorfer liegt vor allem an dem guten Mix einer sich ständig erneuernden Kreativszene aus Establishment und frischem Adrenalin. Gerade die junge Akademieszene mit ihren eigenen Treffpunkten und Szenetipps – von dem puristischem „Salon des Amateurs“ im 60er Styling bis zu den neuen Galerien und Projekträumen im Stadtteil Flingern – setzt hier die entscheidenden Akzente. Dazu gehört beispielsweise die Initiative „701“ mit durch die Stadt wandernden Ausstellungsorten. Sie will den Lebens- und Produktionsstandort Düsseldorf für KünstlerInnen auch in Zukunft attraktiv mitgestalten.

Kunst im Zeichen zweier Jahrhunderte: K20 und K21die Kunstsammlung Nordrhein WestfalenDirekt gegenüber, im Bau der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen, ist eine hochrangige Kollektion mit Kunst des 20. Jahrhunderts zu sehen- von Max Beckmann, Paul Klee und Max Ernst über Jackson Pollock bis hin zu Joseph Beuys. Daher heißt die Kunstsammlung am Grabbeplatz K20. In ihrer über 40jährigen Geschichte hat das Haus ein unverwechselbares Profil entwickelt und behauptet seit langem aufgrund seiner hochkarätigen Sammlungsbestände eine herausragende Position in der internationalen Museumswelt. Seine qualitativen Schwerpunkte liegen auf der Malerei der westeuropäischen und amerikanischen Moderne.

K21 im so genannten Ständehaus, dem ehemaligen Landtag, ist seit 2002 die Kunst des neuen Jahrtausends untergebracht: etwa Werke von Marcel Broodthears, Nam June Paik, Reinhard Mucha, Thomas Schütte und Vertretern der in Düsseldorf beheimateten „Becher- Schule“. Durch die wechselnde Präsentation von Werken aus eigenen Beständen sowie aus den Sammlungen Reiner Speck und Gaby und Wilhelm Schürmann trifft der Besucher- immer wieder aufs Neue- auf Arbeiten einmaliger Qualität.

So abwechslungs- wie traditionsreich: Kunsthalle und Kunstverein
Am Grabbeplatz in der Altstadt residieren gleich drei Institutionen: Die Kunsthalle, 1967 eröffnet, ist ein Avantgarde-Ausstellungsinstitut internationalen Ranges. Hier fanden in den 60er und 70er Jahren die ersten Auftritte internationaler Gegenwartskunst statt: Minimal Art, Andy Warhol, Francis Bacon, die erste große Gerhard-Richter-Retroperspektive. Diese Tradition führt die Kunsthalle seit 2001 unter neuer junger Leitung fort. Von Ausstellungen zur Punkbewegung in Deutschland bis zu Präsentationen von Kunstpionieren wie Dan Graham und Gerry Schum. Als ein Haus für Wechselausstellungen hat sich ihr international ausgerichtetes Programm, das zugleich an regionale und lokale Akzente und Traditionen anknüpft, sehr erfolgreich in der Stadt und auch weit darüber hinaus etabliert.

Unter demselben Dach stellt der über 175 Jahre alte Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen junge avantgardistische Positionen, die in einem internationalen Kontext agieren, zur Diskussion: etwa Tacita Dean, Pawel Althamer oder Moshekwa Langa. Gleichzeitig ist der Kunstverein die älteste Düsseldorfer Ausstellungsinstitution. Seit Gründung widmet er sich der Präsentation von Gegenwartskunst. Mit 4.000 Mitgliedern ist er zudem der größte Kunstverein Deutschlands und eröffnet seinen Mitgliedern neben dem Ausstellungsprogramm zahlreiche Vermittlungsangebote für zeitgenössische Kunst.

Kunst im Zeichen zweier Jahrhunderte: K20 und K21die Kunstsammlung Nordrhein WestfalenDirekt gegenüber, im Bau der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen, ist eine hochrangige Kollektion mit Kunst des 20. Jahrhunderts zu sehen- von Max Beckmann, Paul Klee und Max Ernst über Jackson Pollock bis hin zu Joseph Beuys. Daher heißt die Kunstsammlung am Grabbeplatz K20. In ihrer über 40jährigen Geschichte hat das Haus ein unverwechselbares Profil entwickelt und behauptet seit langem aufgrund seiner hochkarätigen Sammlungsbestände eine herausragende Position in der internationalen Museumswelt. Seine qualitativen Schwerpunkte liegen auf der Malerei der westeuropäischen und amerikanischen Moderne.

K21 im so genannten Ständehaus, dem ehemaligen Landtag, ist seit 2002 die Kunst des neuen Jahrtausends untergebracht: etwa Werke von Marcel Broodthears, Nam June Paik, Reinhard Mucha, Thomas Schütte und Vertretern der in Düsseldorf beheimateten „Becher- Schule“. Durch die wechselnde Präsentation von Werken aus eigenen Beständen sowie aus den Sammlungen Reiner Speck und Gaby und Wilhelm Schürmann trifft der Besucher- immer wieder aufs Neue- auf Arbeiten einmaliger Qualität.

Ehrerweisung für die Kultur im Ehrenhof
Das Museum Kunst Palast im Ehrenhof beherbergt eine erlesene Sammlung „Düsseldorfer Malerschule“ sowie das graphische Kabinett mit 4.000 italienischen Barockzeichnungen. Von Peter Paul Rubens über Max Beckmann bis zu Andreas Gursky- das Ergebnis der Sammlungstätigkeit des Hauses ist reich. Nach dem Umbau durch Oswald Mathias Ungers im Jahr 2001 präsentiert das Museum heute zugleich eine neue wegweisende Architektur und eine erstklassige Plattform für herausragende Ausstellungen wie „Altäre der Welt“ oder „Africa Remix“. Seit seiner Neugründung 2001 hat sich das Museum konsequent der „zeitgenössischen Kunst aller fünf Kontinente“ verschrieben.

Auch das benachbarte NRW-Forum Kultur und Wirtschaft hat sich in den sechs Jahren seines Bestehens einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Es ist Schauplatz für Wechselausstellungen ganz anderer Art. Photographie, Video, Architektur, Mode, Design und Kunst werden in diesem Haus unterschiedslos betrachtet und zeigen die Schnittstellen kultureller und alltagskultureller Phänomene auf. Von Andy Warhol, Herb Ritts, Anton Corbijn oder Manolo Blahnik bis zu Alexander Mc Queen oder Vivienne Westwood, von Hochhäusern, der Betrachtung der Fliegerei in der Photographie oder Bettina Rheims bis hin zu Martin Kippenberger: Das Spektrum des Hauses ist so vielfältig wie die kulturellen Themen.

Vorhang hoch, Film ab- Museen jenseits der reinen Kunst
Die Historie der Stadt vergegenwärtigt das Stadtmuseum im Herzen der Altstadt. Gemälde, Mobiliar, Waffen, Silber, Medaillen, Dokumente und Kunstwerke lassen die wechselvolle Geschichte der Stadt nacherleben, zumal sich das Museum erst vor kurzem verjüngt hat und sich seitdem als Plattform für den urbanen Diskurs versteht. Exzellente Spezialmuseen ergänzen die Reihe der auf Kunst spezialisierten Häuser: das literarisch ausgerichtete Heinrich- Heine- Institut und das Goethe Museum am Hofgarten, das Museum für Europäische Gartenkunst im Schloss Benrath wie auch das Hetjens-Museum mit wertvollem historischen Porzellan. Das benachbarte Filmmuseum mit angeschlossenem Programmkino, aber auch das Theater- Museum bilden eine „Schule des Sehens“ vom 17. bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert.







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